ABNOMhttps://en.wikipedia.org/wiki/Hori's_nevus
ABNOM ist eine Hauterkrankung, die durch mehrere braungraue bis braunblaue Makulae gekennzeichnet ist, vor allem im Backenzahnbereich des Gesichts. Sie kann gleichzeitig mit anderen pigmentären Hauterkrankungen wie Melasma, Sommersprossen, multiplen Lentiginen und Ota‑Nävus auftreten. Bei diesen dunklen Flecken ist nur eine minimale Veränderung zu beobachten, wohingegen das Melasma durch kontinuierliche Pigmentproduktion zunächst dunkler wird und anschließend wieder abnimmt.

Behandlung
Aufhellende Mittel helfen selten. Im Gegensatz zum Melasma kann ABNOM durch eine Laserbehandlung verbessert und ohne erneutes Auftreten entfernt werden. Zur Behandlung von ABNOM kann die Lasertherapie 10‑ bis 20‑mal durchgeführt werden.
#QS1064 laser
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      References High-fluence 1064nm Q-switched Nd:YAG laser treatment for ectopic Mongolian spot 37781886
      Es ist bekannt, dass der Q‑switched Nd:YAG‑Laser Ota‑Nävus und ähnliche Läsionen wirksam behandelt. Wir haben eine Studie durchgeführt, um zu untersuchen, wie gut ein high‑fluence 1064 nm Q‑switched Nd:YAG‑Laser bei Mongolenflecken in ungewöhnlichen Bereichen wirkt, ohne dass die Haut aufhellt. Dabei wurden 61 Patienten mit insgesamt 70 Läsionen eingeschlossen. Die Hälfte der Läsionen wurde mit dem Laser behandelt, während die andere Hälfte zum Vergleich unbehandelt blieb. Die Ergebnisse wurden mit einer Waage und einem Gerät namens Mexameter® zur Messung des Melaninspiegels ausgewertet. Die Patienten der Behandlungsgruppe wurden durchschnittlich 14 Monate und die der Beobachtungsgruppe 18 Monate nachbeobachtet. Am Ende der Studie fanden wir signifikante Unterschiede in den Skalenwerten und Melaninwerten zwischen der behandelten und der unbehandelten Gruppe, wobei die laserbehandelte Gruppe bessere Ergebnisse zeigte. Der high‑fluence Q‑switched Nd:YAG‑Laser erwies sich bei der Behandlung dieser ungewöhnlichen Mongolenflecken als wirksam und sicher, ohne die Haut aufzuhellen.
      The Q-switched Nd:YAG laser is known to effectively treat nevus of Ota and similar conditions. We conducted a study to see how well a high-fluence 1064 nm Q-switched Nd:YAG laser worked on Mongolian spots in unusual areas, without causing the skin to lighten. We studied 61 patients with these spots, examining a total of 70 lesions. Half of lesions were treated with the laser, while others were left untreated for comparison. We evaluated the results using a scale and a device called a Mexameter® to measure melanin levels. Patients were followed up for an average of 14 months in the treatment group and 18 months in the observation group. At the end of the study, we found significant differences in the scale scores and melanin levels between the treated and untreated groups, with the laser-treated group showing better outcomes. The high-fluence Q-switched Nd:YAG laser, without causing skin lightening, proved effective and safe for treating these unusual Mongolian spots.
       A retrospective study of 1064-nm Q-switched Nd:YAG laser therapy for acquired bilateral nevus of Ota-like macules 36973977 
      NIH
      Wir haben die Wirksamkeit und Sicherheit einer bestimmten Laserbehandlung bei ABNOM untersucht und welche Faktoren die Wirksamkeit beeinflussen könnten. Wir untersuchten 110 Patienten mit ABNOM, die zwischen zwei und neun Laserbehandlungen erhielten. Wir fanden heraus, dass die Behandlung umso besser wirkte, je länger sie durchgeführt wurde, bei älteren Patienten jedoch weniger effektiv war. Sie war zudem wirksamer bei Patienten mit hellerer Haut (Typ III) und kleineren betroffenen Bereichen (weniger als 10 cm²). Das Vorhandensein von Melasma zusammen mit ABNOM reduzierte die Wirksamkeit. Die Farbe oder Anzahl der betroffenen Bereiche schien keinen Unterschied zu machen. Etwa 10 % der Patienten entwickelten nach der Behandlung dunklere Flecken. Eine frühzeitige Mehrfachbehandlung führte zu guten Ergebnissen. Bei älteren Patienten mit dunklerer Haut und bereits vorhandenen dunklen Flecken ist das Risiko für neue dunkle Flecken nach der Behandlung höher. Bei Patienten mit ABNOM und Melasma sollte ein Laser mit niedrigerer Energie eingesetzt werden, um eine Verschlimmerung des Melasmas zu vermeiden.
      To evaluate the efficacy and safety of 1064-nm Q-switched Nd:YAG laser (QSNYL) therapy for ABNOM and to identify the factors influencing the outcome. A total of 110 patients with ABNOM were retrospectively evaluated and received two-to-nine treatment sessions. The curative effect was positively correlated with the treatment time and negatively correlated with the increasing age at first treatment (p < 0.05). The curative effect was better in patients with skin type III than those with type IV ( p < 0.05) and in patients with a lesion area of less than 10 cm2 than those with a larger affected area (p < 0.05). Additionally, the treatment effect was poorer in patients with concomitant melasma (p < 0.05). The treatment effect was not significantly correlated with the lesion color or number of affected sites (p > 0.05). Eleven patients (10%) developed postinflammatory hyperpigmentation (PIH). Early and repeated QSNYL therapy achieved satisfactory results for ABNOM. The risk of PIH after laser treatment is highest among patients with older age, darker lesion color, and darker skin color. For patients with ABNOM with concurrent melasma, low-energy laser therapy is recommended to reduce the risk of melasma aggravation.